Alles zum neuen Stück
Kuddelmuddel
oder es goht doch alle gleich
Nach der Komödie „Konfusionen“
von Alan Ayckbourn
Regie: Alex Niess
Eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte mit zweiundzwanzig Rollen für 10 SchauspielerInnen: Fünf verwobene freche Szenen zeigen das ganze Durcheinander menschlicher Kommunikation, gnadenlosen Mutterwahn, männlich- sinnloses Balzverhalten und ein verregnetes Dorffest.
Fünf kleine Theaterstücke an einem Abend, die schon auf den zweiten Blick sehr viel miteinander verbindet: Alltagssituationen, in denen ganz normale Menschen aufeinandertreffen und versuchen sich zu verständigen.
Man kann über die frustrierte Hausfrau schmunzeln, die unerwartet Besuch von ihren freundlichen Nachbarn bekommt, schüttelt den Kopf über Ehepaare, die in einem Restaurant ihre Krisen öffentlich diskutieren. Und von dem Vertreter, der in einer Bar junge Frauen anbaggert, ist man erstaunt über seinen Einfallsreichtum. Doch wie immer, wenn alles ganz normal aussieht, kippt die Sache irgendwann und es braucht dringend eine Blaskapelle, die die Situation rettet. Plötzlich merkt man, dass man das alles doch irgendwo her kennt und ist dann ähnlich konfus wie die fünf
Gestalten, die zum Schluss im Park sitzen und wunderbar aneinander vorbei reden.
Kuddelmuddel erzählt von einer Gesellschaft, in der jeder Mensch von sich denkt, er sei das Maß aller Dinge.
Ein Stück zum Lachen – am besten auch über sich selbst.